Verein

Die Geschichte des Laubenheimer Reitvereins 1967 e.V.

 

Am 1. April 1967 eröffnete Frau Dorothea Wißmann in Laubenheim einen Ponyhof.

Der Ponyhof war auf einem ausgedienten Hofgrundstück mit verwildertem Obstbaumbestand östlich des Laubenheimer Bahnhofs gelegen, mit der Adresse Riedweg 4 – Eingang Efeuhaus.

 

Am 2. Sept. 1967 unterzeichneten 22 Reiterfreunde ein Protokoll, und dokumentierten dadurch die Gründung des „Reiter- und Ponyclubs Laubenheim."

 

Gründungsmitglieder waren: Dorothea Wissmann – Umstätter,  Jenö Toth,  Hans Luckhaupt,  Gerd Sidenstein,  Gerd Rink,  Hans-Josef Walther, vertreten durch seinen Vater Jakob Walther, Martina Zeiss, vertreten durch ihren Vater Friedel Zeiss und Hanne Strübel, ebenfalls noch Jugendliche.

 

Zum 1. Geburtstag im Jahr 1968 konnte die Gattin des damaligen Oberbürgermeisters Jockel Fuchs, deren Söhne Hansi und Holger auch zu den Ponyreitern zählten, einen Reitplatz einweihen. Amerikanische Pioniere aus Dexheim hatten die Fläche planiert und die Mitglieder hatten mit viel Engagement die Einfriedung erstellt.  

Durch den Bau der Bahnunterführung und weitere Bebauungspläne musste der Ponyhof diese Stätte leider verlassen.

 

1974 zogen Reiter und Pferde auf den Hof von Kilian Umstätter im Kretzerweg. Dort wurden auf die Schnelle ein Reitplatz hergerichtet und provisorische Stallungen geschaffen.

 

Im Januar 1975 wurde der Vereinsname geändert in: Laubenheimer Reitverein 1967 e. V. - ebenfalls im Januar sind alle Reiter und Pferde auf die neue Anlage im Laubenheimer Ried, auf den Kilianshof umgezogen.

 

1975 entstand dann dort auch eine Voltigiergruppe unter der Leitung von Hanne Strübel, die dann am 1. Mai 1976 zum ersten Mal auf einem Turnier  gestartet ist. Caroline Krebs war damals die Erste, die das Voltigieren ausprobiert hat und ist bis heute – jetzt als Reiterin und Vorstandsmitglied– noch auf dem Kilianshof.

 

Anfang Juni 1977 fand das erste Reitturnier auf dem Kilianshof statt.

Am 1. Okt. 1998 verkaufte Familie Umstätter den Kilianshof an Saskia Henn und Burkhard Selzer.